Über uns
Die Geschichte hinter seed-perch
Handwerk mit Geschichte
seed-perch entstand aus einer einfachen Überzeugung: Wachskunst verdient es, weitergegeben zu werden. Was als kleines Atelier in der Dresdner Neustadt begann, hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Tradition und Experiment zusammenfinden.
Unser Gründer entdeckte die Wachskunst während eines Aufenthalts in einer toskanischen Werkstatt. Die Begegnung mit einem alten Meister, der noch nach den Methoden des 19. Jahrhunderts arbeitete, wurde zur Initialzündung. Zurück in Deutschland, begann die intensive Beschäftigung mit den historischen Techniken – und die Suche nach zeitgenössischen Anwendungen.
Heute verbinden wir beides: das fundierte Wissen um traditionelle Verfahren mit der Offenheit für neue Materialien, Formen und Ideen.
Unsere Geschichte
Gründung in Dresden
Erste Workshops im kleinen Rahmen. Zehn Teilnehmer, ein Schmelztiegel und viel Enthusiasmus bilden den Anfang.
Umzug ins neue Atelier
Die wachsende Nachfrage erfordert größere Räumlichkeiten. Das heutige Atelier in der Antonstraße bietet Platz für bis zu 15 Teilnehmer.
Kooperation mit Museen
Partnerschaft mit dem Kunstgewerbemuseum Dresden. Gemeinsame Ausstellungen und Führungen zu historischen Wachsobjekten.
Erweiterung des Programms
Einführung von Intensivkursen und Firmenworkshops. Das Team wächst auf drei feste Mitarbeiter.
Internationale Vernetzung
Austausch mit Ateliers in Italien, Frankreich und Japan. Gastdozenten bereichern unser Programm mit internationalen Perspektiven.
Unsere Philosophie
Wir glauben daran, dass Handwerk mehr ist als Technik. Es ist eine Form des Denkens, eine Art, sich mit der Welt auseinanderzusetzen. In einer Zeit, in der vieles digital und flüchtig ist, bietet die Arbeit mit Wachs etwas Seltenes: unmittelbare sinnliche Erfahrung.
„Beim Arbeiten mit Wachs gibt es keine Abkürzungen. Das Material lehrt Geduld, Aufmerksamkeit und den Respekt vor dem Prozess." — Aus unserem Leitbild
Jeder Workshop bei seed-perch beginnt mit einem Moment der Stille. Wir betrachten das Material, bevor wir es formen. Diese meditative Dimension ist kein Beiwerk – sie ist wesentlich. Wer sich Zeit für den Anfang nimmt, arbeitet präziser und kreativer.
Nachhaltigkeit als Prinzip
Die Frage nach den Materialien ist für uns keine Nebensache. Wir beziehen unser Bienenwachs von regionalen Imkereien, die auf natürliche Bienenhaltung setzen. Für vegane Alternativen verwenden wir zertifiziertes Rapswachs aus europäischem Anbau.
Auch bei den Farbpigmenten achten wir auf Herkunft und Zusammensetzung. Synthetische Duftstoffe kommen nicht zum Einsatz – wir arbeiten ausschließlich mit natürlichen ätherischen Ölen oder verzichten ganz auf Parfümierung.
Diese Haltung ist nicht nur ökologisch sinnvoll. Sie prägt auch die Qualität der Arbeit: Wer weiß, woher sein Material stammt, geht anders damit um.